Der Slam.

Ziel dieser Kooperations-Veranstaltung der Grüter-Stiftung und der Münchner Volkshochschule ist es, einer breiten Öffentlichkeit naturwissenschaftliche Inhalte zu vermitteln und Interesse an Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation zu wecken. Dabei sollen (angehende) Wissenschaftler:innen - jenseits wissenschaftlicher Fachmedien - ihre Ideen, Konzepte und Forschungsinhalte allgemeinverständlich vorstellen und damit das Publikum für Naturwissenschaft begeistern.

Das Publikum diskutiert und bewertet in Kleingruppen. Der Vortrag mit den meisten Punkten gewinnt. Die Grüter-Stiftung prämiert den besten Beitrag mit 3000 €.

Letztes Briefing der Kandidat:innen Voller Saal Einführung durch Prof. Dr. Gerhard Haszprunar Regelklärung

Der Abend.

Die Jury tat sich im Vorfeld schwer, um aus den vielen Einsendungen die besten zu küren: Neun Kandidat:innen, von Doktorand:innen bis zum Lehrstuhlinhaber, traten am Abend des 28. April 2026 im großen Kurssaal der VHS München im Einstein zum Science-Slam an. Der Saal war zum Bersten voll, und insbesondere die jüngeren Generationen sehr gut vertreten.

Nach Begrüßung und Einführung durch den Stiftungsrat-Vorsitzenden, Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, führten Frau Dipl.Biol. Lydia Weinberger und Dr. Michael Apel gekonnt durch den Abend. Alle Kandidat:innen hatten exakt acht Minuten Zeit, um zum Generalthema „Wandel“ ihre durchwegs hochinteressanten Forschungsergebnisse spritzig und witzig an das Publikum zu vermitteln – und alle blieben in der Zeit.

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Das Voting.

Es folgte eine Pause, um nach den Gehirnen auch die Körper mittels Pinsa aller Art zu stärken. Die Wertung (je einmal 3, 2, oder 1 Punkt) erfolgte in Kleingruppen an den 10 Tischen – dieses Konzept fängt etwaige Ausreißer-Meinungen gut ein.

Das Publikumsvotum war eindeutig: mit deutlichem Punktevorsprung gewann der mit eigens erstellten Grafiken gespickte Beitrag von Frau Isabel Keidel , Doktorandin an der Technischen Universität München (TUM). Unter dem vielsagenden Titel „Wer stinkt hier?“ informierte sie überaus spannend und witzig über spezifische, Schwefelwasserstoff generierende Bakterien unserer Darmflora, oft auch als Mikrobiom bezeichnet – Infotainment vom Besten.

Die Kandidatin freute sich unbändig über den Sieg und das damit verbundenen 3.000,- Euro Preisgeld der Werner und Inge Grüter-Stiftung.

Und der Stiftungsrat geht angesichts des eindrucksvollen Publikumserfolges in sich, um zu überlegen, wo man beim nächsten Mal einen größeren Saal auftreiben kann….

Diskussion der Kandidat:innen während Vorting Voting des Publikums Zusammenfassung des Abends durch Prof. Dr. Gerhard Haszprunar Überreichung des Preises an Frau Isabel Keidel